TEXT & DESIGN FÜR BESTATTERINNEN UND BESTATTER
Für die, die weitertragen.
Wir unterstützen die Menschen, die andere in ihrer schwersten Zeit begleiten, die das Leben der Verstorbenen würdigen und den Angehörigen liebevoll zur Seite stehen.



»Wir sorgen für einen Auftritt und eine Ansprache, die die Herzen der Menschen in ihrer schwersten Zeit berührt und tröstet. Warm. Liebevoll. Und, ja, wie wir finden: todschick.«
Nadja & Larissa
UNSERE MISSION
Todschick Studio, das sind Nadja Buoyardane, Text, und Larissa Herbst, Design
Unsere Mission? Die Menschen zu unterstützen, die anderen Menschen in ihrer schwersten Zeit begleiten, die das Leben der Verstorbenen würdigen und deren Angehörigen liebevoll zur Seite stehen.
Anders ausgedrückt: Seit rund 15 Jahren arbeiten wir für Bestattungsunternehmen.
Warum wir speziell für Bestatterinnen und Bestatter arbeiten
Wir wissen um die Berührungsängste, die die Menschen mit dem Tod haben. Irgendwie hat uns das Schicksal jedoch in diese Richtung gestoßen. Dass wir für Bestattungsunternehmen designen und texten war zwar nie geplant. Aber beim genaueren Hinsehen auch kein Zufall.

Kein Tag, keine Nacht, sondern der
Übergang dazwischen.

TEXT
Nadja Buoyardane
Berührungsängste mit dem Tod? Hatte ich nie.
Brachte der Tod bei uns doch das Brot auf den Tisch (zumindest teilweise). Gräber, Grabsteine und der Friedhof in Frankfurt Bockenheim gehören zu meinen ersten Erinnerungen.
Mein Großonkel hatte ein Grabsteingeschäft, mein Großvater half ihm. Und ich spielte zwischen mahnenden Engeln und steinernen Kreuzen und dachte mir Geschichten aus.
Als ich sieben war, starb mein Großonkel. Damit war meine Spielzeit auf dem Friedhof vorbei.
Als ich 18 war, starb dann meine Mutter. Der Bestatter? Derjenige vor Ort. Seine Arbeit? Effizient. Für die Abschiednahme hatte ich fünf Minuten, denn ab 13 Uhr war Mittagspause. Die Trauerfeier? Lieblos. Informationen, was wir selbst hätten gestalten können? Null. Wäre es heute, bekäme er von mir bei Google Business einen Stern – und eine vernichtende Beurteilung.
Gerade weil alles so schlecht lief, ließ mich das Thema Trauer und Tod nicht mehr los. Und deshalb möchte ich für Bestatterinnen und Bestatter arbeiten, die mit Leidenschaft dabei sind.
DESIGN
Larissa Herbst
Für ein Bestattungsinstitut arbeiten? Fiel mir anfangs
nicht leicht.
2010, als ich den ersten Auftrag von Bestatter annahm, war der frühe Tod meiner Mutter noch nicht lange her – und der Anblick von Särgen auf den Bildern, mit denen ich arbeitete, schmerzte.
Denn nicht nur der Tod, auch die Beisetzung meiner Mutter war immer noch eine offene Wunde. Die Beerdigung wurde mit dem städtischen Bestattungsinstitut ruckzuck besprochen. Offener Sarg? Um Gottes willen. Es gab keinen zeitlichen Raum, um Möglichkeiten abzuwägen. Wir standen als Familie unter Schock und wussten es damals nicht besser.

Doch je mehr ich mich in meiner Arbeit mit dem Thema Tod und Bestattung auseinandersetzte, umso schöner fand ich es, für die Menschen zu arbeiten, die sich mit Herz um die Verstorbenen und Hinterbliebenen kümmern. Heute weiß ich, was alles möglich ist, und finde es toll, wie sich die Bestattungskultur positiv verändert.

»Todschicke Websites kann heute jede KI. Wir bringen Herz und Gefühl hinein.«
Nadja & Larissa